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Ist die Verbindung zum privaten Netz aktiv? Wo war der Link zum Dienst? Mit
omarchy-pangolin lassen sich solche Fragen direkt auf dem Omarchy-Desktop
klären. Mein Community-Plugin bündelt den Verbindungsstatus und die Ressourcen
des aktiven Pangolin-Kontos in einem kleinen Panel.
Von dort aus lässt sich die Verbindung aufbauen oder trennen. Webdienste öffnen sich per Klick; Adressen lassen sich kopieren. Wer einen Dienst häufiger braucht, kann ihn als Web-App installieren oder eine bereits passende App öffnen. Die Darstellung übernimmt die Farben des aktuellen Omarchy-Themes. Funktionsübersicht
Für wen das Plugin gedacht ist
Das Plugin richtet sich an Menschen, die Omarchy als Desktop verwenden und über Pangolin auf eigene oder freigegebene Dienste zugreifen. Besonders interessant ist es, wenn du regelmässig zwischen mehreren Anwendungen wechselst: dem Dokumentenarchiv, einem Dashboard oder einer internen Entwicklungsumgebung. Diese Beispiele beschreiben mögliche Einsätze, keine vorgefertigten Integrationen mit den genannten Anwendungen.
Wenn du dein Homelab selbst betreibst, kennst du die Dienste und ihre Adressen wahrscheinlich schon. Im Alltag möchtest du sie trotzdem öffnen können, ohne jedes Mal eine URL nachzuschlagen. Das Panel zeigt die Ressourcen, die dein Pangolin-Konto verwenden darf. Häufig genutzte Webdienste kannst du daraus als Web-App installieren und später in einem eigenen Fenster öffnen.
Auch als Mitglied eines kleinen Teams brauchst du dafür keine eigene Serverlandschaft. Entscheidend ist, dass dir die zuständige Administration Ressourcen in Pangolin freigegeben hat und du einen passenden Omarchy-Desktop verwendest. Welche Dienste sichtbar sind und wer sie erreichen darf, wird in Pangolin festgelegt. Das Plugin stellt diese Zugänge am Arbeitsplatz bereit; es vergibt selbst keine zusätzlichen Berechtigungen. Zugriffsmodell und Funktionsübersicht
Zwei Beispiele aus dem Arbeitsalltag
Vom Laptop auf die eigenen Dienste zugreifen
Angenommen, du möchtest unterwegs dein selbst gehostetes Dokumentenarchiv öffnen. Ist es als öffentliche Webressource in Pangolin eingerichtet, kannst du den Link aus dem Panel aufrufen. Die Anmeldung und Zugriffskontrolle des Dienstes gelten dabei weiterhin. Ein solcher Browserzugang braucht nicht zwangsläufig dieselbe private Client-Verbindung wie eine interne Ressource.
Liegt das Ziel dagegen im privaten Netz, prüfst du zuerst den Verbindungsstatus und stellst bei Bedarf die Pangolin-Verbindung her. Danach öffnest du den hinterlegten Dienst. Die Unterscheidung ist im Alltag nützlich: Ein erreichbares Webportal bedeutet nicht automatisch, dass auch ein privater Host erreichbar ist. Die Dokumentation beschreibt beide Zugriffswege.
Eine Entwicklungsumgebung griffbereit halten
Ein Team könnte beispielsweise eine interne Vorschau seiner Webanwendung als Ressource freigeben. Wenn du diese Vorschau mehrmals am Tag öffnest, lässt sie sich über das Ressourcenmenü als Web-App installieren. Gibt es bereits eine passende installierte App, kann das Plugin sie öffnen. Du musst dazu nicht jedes Mal zwischen einer Liste von Lesezeichen und dem Terminal wechseln.
Bei einer reinen Hostressource ist das Ziel möglicherweise gar keine Webseite. Dann hilft die Kopierfunktion: Du übernimmst die Adresse in das Werkzeug, das du für diesen Dienst verwendest. Ein freigegebener TCP-Port allein verrät dem Plugin weder HTTP noch HTTPS. Für einen Browseraufruf kann deshalb eine explizite URL oder Protokollangabe nötig sein. Ressourcen öffnen und konfigurieren
Was der Status aussagt
Grün steht für eine bestätigte Verbindung. Orange zeigt unter anderem einen noch ungeklärten Zustand oder eine Warnung, Rot eine getrennte Verbindung oder einen Fehler. Die sanfte Bewegung im Panel läuft nur, solange es geöffnet und die Verbindung frisch bestätigt ist. Geht dieser Status verloren, endet auch die Bewegung. Bedienung und Statusanzeige
Die Anzeige beschreibt den lokalen Verbindungszustand. Sie ist kein Gesundheitscheck für jede Anwendung hinter der Verbindung. Ein Dienst kann beispielsweise gestoppt sein, obwohl der Tunnel steht. Auch eine HTTPS-Diagnose beweist weder UDP-Erreichbarkeit noch die Funktionsfähigkeit einer Anwendung. Diagnosegrenzen
Ein Weblink und eine private Netzwerkressource haben unterschiedliche Voraussetzungen. Für private Ressourcen braucht es eine aktive Pangolin-Verbindung und funktionierende Alias-DNS-Auflösung. Eine Hostadresse allein sagt ausserdem noch nicht, ob dahinter ein Webdienst läuft. Bei solchen Ressourcen lässt sich eine vollständige URL oder ein bekanntes Schema konfigurieren. Konfiguration
Vor dem ersten Start
Das Plugin setzt Omarchy Quattro mit der passenden Quickshell-Plugin-API, Python ab 3.10 und die Pangolin-CLI mit lesbarem lokalem OLM-Socket voraus. Die Installation des Plugins richtet diese Abhängigkeiten nicht mit ein. Anmeldung und Verbindung erfolgen separat; die Installation selbst verbindet nichts automatisch. Voraussetzungen
Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, installierst und aktivierst du das Plugin mit:
omarchy plugin add https://github.com/PatrickIsenegger/omarchy-pangolin.git --enable
Das ist der Installationsbefehl für das Plugin. Die separate Einrichtung des Pangolin-Clients ist in der verlinkten Anleitung beschrieben. Für die Ressourcenliste braucht es eine angemeldete Benutzersitzung mit ausgewählter Organisation. Ein Maschinenclient, der nur Client-ID und Secret verwendet, reicht dafür nicht aus.
Nach der Einrichtung öffnest du das Panel über das Symbol in der Leiste. Alternativ lässt es sich aus dem Terminal aufrufen:
omarchy-shell shell toggle community.pangolin
Dieser Befehl öffnet oder schliesst nur das Panel. Er ändert die Verbindung nicht. Wenn du die aktive Organisation über die CLI wechselst, öffne das Panel erneut, damit es die Ressourcen aktualisiert. Installation und Bedienung
Was du vor dem Ausprobieren wissen solltest
Für einen Desktop ohne Omarchy Quattro ist dieses Plugin nicht vorgesehen. Wer noch keine Pangolin-Umgebung hat, muss zunächst den Zugang zu einem passenden Server oder Cloud-Konto einrichten. Das Plugin setzt auf dieser Einrichtung auf. Für einen einzelnen, selten geöffneten Weblink kann ein Lesezeichen bereits genügen; das Panel lohnt sich vor allem, wenn du auch den Verbindungsstatus und mehrere Ressourcen am selben Ort brauchst.
Die Einstellungen werden derzeit in einer JSON-Datei bearbeitet. Webaufrufe verwenden Chromium; die Ressourcenliste wird beim Öffnen des Panels oder manuell aktualisiert. Die Oberfläche ist Englisch. Das sind konkrete Voraussetzungen für den Alltag, gerade wenn du das Plugin für andere Menschen auf einem Arbeitsplatz einrichten möchtest.
Das aktive CLI-Konto bestimmt den Server und die Organisation. Vorgesehen sind Pangolin Cloud und selbst betriebene Server. Die Konto- und Anfrageverarbeitung ist für beide Varianten mit synthetischen Tests abgedeckt; ein authentifizierter Cloud-End-to-End-Test steht laut Projekt-README noch aus. Auch die gesamte Kombination unterstützter Server- und Client-Versionen ist damit nicht als durchgehend getestet zu verstehen. Kompatibilität
Quellcode, Installationsanleitung und Beispiele liegen im Repository omarchy-pangolin. Das Projekt ist ein unabhängiges Community-Plugin. Für Fehlermeldungen bitte erfundene Ressourcen verwenden und Zugangsdaten sowie private Adressen aus Screenshots und Logs entfernen.
Beitragsbild: KI-generierte Illustration. Es zeigt keine echte Programmoberfläche oder Netzwerktopologie.
Das Plugin findest du auch unter Eigene Projekte in meiner Werkzeugübersicht.